Berufsausbildung mit Zukunftsperspektive: Veranstaltung für Eltern in der Agentur für Arbeit am 22.9.2026
Fotos: ASM e.V.
Welche Berufe bieten auch in Zukunft gute Perspektiven für junge Menschen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Berufsausbildung mit Zukunftsperspektive“ am 22. September 2026. Das
Projekt Mobil für Ausbildung (MofA), das als Verbundprojekt von den Trägern Unternehmer ohne Grenzen e.V. und ASM e.V. gemeinsam umgesetzt wird, hatte in Kooperation mit der Jugendberufsagentur und der KAUSA-Landesstelle Hamburg zu der Veranstaltung ins Berufsinformationszentrum eingeladen. Insgesamt 36 interessierte Eltern und Engagierte aus migrantischen Communities besuchten die Veranstaltung, um sich auch dank simultaner Übersetzung mittels eines digitalen Tools über Ausbildungswege und Zukunftsberufe zu informieren, Anlaufstellen kennenzulernen und Fragen zu stellen.
Franziska Lorenz und Sabrina Vach von der Jugendberufsagentur
Hamburg gaben einen Einblick in die duale Berufsausbildung und die derzeitigen Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt. An Beispielen aus dem Handwerk machten die Beraterinnen deutlich, wie stark sich Ausbildungsberufe verändern. Themen wie erneuerbare Energien, Smart Homes und Digitalisierung zeigen: Viele klassische Ausbildungsberufe verbinden heute handwerkliches Können mit neuen technischen und digitalen Anforderungen. Susanne Dorn von der KAUSA-Landesstelle Hamburg thematisierte die enorme Durchlässigkeit des dualen Systems und stellte die mit einer Ausbildung verbundenen Aufstiegschancen dar.
Das Projekt MofA setzt bei wichtigen Bezugspersonen wie z.B. Eltern an, die junge Menschen bei ihrer Berufswahl begleiten und bietet kostenlose und niedrigschwellige Schulungen rund um die duale Ausbildung an.
Exkursion des MiA-Kurses "Lebensplanung" am 8.9.2026 in der Hamburger Innenstadt
15 Teilnehmerinnen des Kurses Migrantinnen einfach stark im Alltag (MiA) erkundeten am 8.9.26 die Innenstadt. Unterteilt in drei Gruppen erhielten die Frauen unterschiedliche Aufgaben. Eine Gruppe musste erkunden, wo man in der City Geld abheben kann, eine andere erkundigte sich, welche Angebote die Bücherhalle am Hühnerposten hat und eine dritte fand heraus, wo es Arbeitsangebote gibt.


Existenzgründungsberaterin Aikaterini Koletsou im hei.expertinneninterview
Auf der Seite der Hamburger ExistenzgründungsInitiative hei. ist ein Interview mit der Leiterin unseres Existengründungsbereichs Aikaterini Koletsou erschienen. Hier geht es zum Interview
Bezugspersonen stärken: Türkischsprachige Schulung von MofA rund um die duale Ausbildung


Die Räume der Lille Kinderbuchhandlung in Hamburg-Altona hatte sich das Team des Projekts „Mobil für Ausbildung“ (MofA) als Kulisse für eine Schulung am 28.8.2026 ausgesucht. Geschult wurden elf Bezugspersonen von jungen Menschen mit Einwanderungs-geschichte. Die Schulung war zugeschnitten für Mitglieder der türkischsprachigen Community und fand deshalb auf Türkisch statt.
Wie kann man junge Menschen für eine Ausbildung motivieren? Wie funktioniert die duale Ausbildung überhaupt? Welche Möglichkeiten und beruflichen Perspektiven bietet eine Ausbildung eigentlich? Und was ist bei einer Bewerbung wichtig? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen in der Schulung. Neben Grundlagen zur dualen Ausbildung ging es darum, wie Bezugspersonen von jungen Zugewanderten deren Motivation stärken und sie bei der Berufsorientierung unterstützen können.
Das Besondere an dieser Schulung war, dass sie von der Eigentürmer der Buchhandlung, Derya Tüncel , durchgeführt wurde, die zuvor selbst an einer Schulung zum Thema teilgenommen hatte. Inzwischen vermittelt sie als Trainerin die Inhalte auf Türkisch an andere Bezugspersonen von jungen zugewanderten Menschen.
In den Gesprächen mit den Teilnehmerinnen wurde schnell deutlich, dass die Schulung neue Perspektiven auf die duale Ausbildung eröffnet hat. Eine Teilnehmerin fasste ihren Eindruck so zusammen: „Ich war vorher ehrlich gesagt eher skeptisch gegenüber einer Ausbildung. Für mich war ein Studium immer der bessere Weg. Dank der Schulung habe ich gesehen, welche Möglichkeiten eine Ausbildung bietet und dass sie auch sehr gute berufliche Perspektiven haben kann. Das war für mich komplett
neu.“
Für die meisten waren vor allem die vorgestellten Beratungs- und Unterstützungsangebote in Hamburg neu: „Ich wusste gar nicht, dass es so viele kostenlose Angebote und Anlaufstellen gibt, an die man sich wenden kann. Jetzt weiß ich, wohin ich jemanden schicken kann, wenn er Unterstützung bei der Ausbildung braucht. Und es gibt Hilfe, man ist nicht allein. Das beruhigt mich und motiviert mich“, so eine Teilnehmerin. Und eine andere ergänzte: „Meistens gibt es solche Veranstaltungen eher direkt für Jugendliche. Ich fand es sehr gut, dass diesmal wir als Bezugspersonen

Fotos: ASM e.V.
angesprochen wurden. Wir können das Wissen jetzt auch an andere in unserem Umfeld weitergeben.“ Viele der Teilnehmerinnen nahmen sich am Ende der Schulung vor, die neuen Erkenntnisse direkt in die eigenen Familien und Communities weiterzugeben. Genau das ist das Ziel von MofA: Informationen und Vertrauen dorthin zu bringen, wo Menschen aus dem direkten Umfeld von Jugendlichen diese begleiten und bei ihrer Berufswahl unterstützen wollen – ganz gleich, ob es sich dabei um Eltern, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Sporttrainerinnen und -trainer oder um Mitglieder migrantischer Communities handelt.
Vorstellung des Projektes WorkExperience mit Sprach- und Betriebstraining auf der Seite des ESF Hamburg
Über das Projekt WorkExperience mit Sprach- und Betriebstraining berichtet die Seite des Europäischen Sozialfonds Plus.
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Überblick über die Angebote für Geflüchtete in Hamburg – Das Forum WIR am 23.5.2026
Freiwillig engagierte in der Flüchtlingshilfe, Organisationen, Initiativen, Politik und Verwaltung kamen am Sonnabend, den 23.5.2026 beim FORUM WIR in Hamburg zusammen. Von 12 bis 18 Uhr nutzten sie alle intensiv die Gelegenheit, sich auszutauschen, ihre Aktivitäten vorzustellen und sich zu vernetzen. Erstmals fand das von der Sozialbehörde jährlich organisierte Forum im Grünen Bunker in der Feldstraße statt, der sich als sehr gute Location erwies. Am Infostand von ASM herrschte zu jederzeit reger Betrieb und auch die ASM-Mitarbeitenden selbst suchten zahlreiche Infostände auf, um sich über aktuell in Hamburg verfügbare Angebote ein Bild zu machen.
ASM bei der Eröffnung der bundesweiten Aktionstage Mehrgenerationenhäuser dabei
Mehr als 500 Mehrgenerationenhäuser gibt es in ganz Deutschland, allein sechs davon in Hamburg. Sie sind offene Treffpunkte für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, jeder Kultur und bieten niedrigschwellige Angebote für Menschen in allen Lebenslagen. Mit dem Mehrgenerationenhaus Doppelfisch der Evangelisch-Luth. Kirchengemeinde in Schiffbek und Öjendorf schob ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan 2018 eine Kooperation an. Bis heute bieten wir in den Räumen in Billstedt Beratungsangebote für zugewanderte Familien an und haben auch Mentorinnen für ihr Ehrenamt qualifiziert, das sie z. B. mehrsprachig im Job Café des Mehrgenerationenhauses ausüben.
Am 22.5.2026 wurde bei Doppelfisch die Auftaktveranstaltung zu Aktionstagen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhäuser gefeiert. Doppelfisch-Leiter Rainer Picker hatte ASM eingeladen, auf der Veranstaltung mit einem Infostand vertreten zu sein. Aus diesem Anlass gestalteten wir extra zwei Plakate mit Fotos und Aussagen von Mentorinnen, die unseren Stand zum Blickfang machten. Auf der Bühne gab es Musikdarbietungen und Dr. Christoph Steegmanns, im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zuständig für die mit Bundesmitteln geförderten Mehrgenerationenhäuser, hielt ein Grußwort.
Steegmanns sagte, charakteristisch für die Mehrgenerationenhäuser sei, dass diese hinschauten, wo andere etwas benötigten. „Sie haben hier im Schatten des Kirchturms tatsächlich ein kleines Dorf errichtet, wo Menschen zueinander finden und Angebote bekommen, wonach zu fragen sie vielleicht nicht von alleine auf die Idee kämen“, so der Ministeriumsvertreter. Vor, während und nach dem offiziellen Programm, unterstützten die ASM-Mitarbeitenden immer an den Stellen, an denen gerade Unterstützung benötigt wurde und trugen so einen kleinen Teil zum Gelingen der Veranstaltung ihres geschätzten Kooperationspartners bei.

Ausbildung, Anerkennung, Arbeit gesucht– Antworten am Infostand von ASM auf dem Marktplatz der Begegnungen am 19.5.2026 gefunden
„Ich war Maler in Syrien, soll ich hier eine Ausbildung als Maler machen?“ „Ich suche einen Einstieg in Arbeit, wie können Sie mir da helfen?“ Diese und zahlreiche weitere Fragen der Besucherinnen und Besucher vom Marktplatz der Begegnungen am 19.5.2026 in der Handelskammer Hamburg beantworteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Stand von ASM über die gesamte Zeit von vier Stunden. Die Nachfrage bei der Zielgruppe – Geflüchtete
aus den verschiedensten Herkunftsländern- war groß, konnten die Ratsuchenden doch ihre Frage zumeist in ihrer Muttersprache stellen, was tiefergehende Beratungsge-spräche ermöglichte.
ASM-Mitarbeiterin Estila Rezaie fast ihre Erfahrungen mit den Besucherinnen und Besuchern so zusammen: „Viele kommen mit unkonkreten Vorstellungen, sagen uns, dass sie etwas machen wollen, nur nicht wissen, was genau das sein könnte. Sie
fragen uns, wie wir unterstützen können, damit sie die Schwelle zum Arbeitsmarkt überwinden können.“ Rezaie und ihre Kollegen verwiesen wahlweise in Projekte des Vereins wie zum Beispiel „VIVA! Frauen in Qualifizierung und Arbeit“ , „WorkExperience mit Sprach- und Betriebstraining oder die „KAUSA-Landesstelle Hamburg" zur weitergehenden Beratung und Begleitung.
Tipps für Gründungswillige mit Migrationsbiografie: Netzwerkevent „Boost your Business“ am 17.3.2026
Mehr als 1600 Anmeldungen konnte die Handelskammer Hamburg auf dem Netzwerkevent „Boost your Business. Kleine Unternehmen – große Möglichkeiten“ am 17.3.2026 verzeichnen. In zahlreichen Kurzbeiträgen auf den fünf im Börsensaal verteilten Bühnen erhielten die Besucherinnen und Besucher Tipps und Inspirationen rund um die Themen Gründung und Wachstum. Das Projekt „Migrant Female Business“ von ASM präsentierte sich auf der ganztägigen Veranstaltung mit einem Stand. Gründungsberaterin Aikaterini Koletsou gestaltete eine 50-minütige Zeiteinheit bei einem thematischen Meet-Up an einem der Meetingpoints. Dort hatten Gründungsinteressierte die Gelegenheit, ihr Fragen zum Thema Gründung zu stellen und Koletsou stellte auch Beispiele von Gründerinnen vor, die in Kooperation mit ASM den Sprung in die Selbstständigkeit gemacht haben.
Migrant Female Business Pitch 2. Runde am 28.1.2026: Inspirierender Abend für Existenzgründerinnen
Am Abend des 28. Januar wurde es lebendig, mutig und inspirierend in den Räumlichkeiten von ASM e. V: Der Migrant Female Business Pitch – 2. Runde brachte Gründerinnen, Unternehmerinnen, Netzwerkpartnerinnen und interessierte Gäste zusammen, um unternehmerische Ideen sichtbar zu machen und Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu stärken.
Gemeinsam mit der Geschäftsführerin Marion Wartumjan begrüßte Aikaterini Koletsou, Projektleiterin des von der Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation geförderten Projektes Migrant Female Business (MiFeB) die Jury, Gäste und die Gründerinnen. Bereits zu Beginn war für die 64 Gäste spürbar: Dieser Abend sollte mehr sein als eine Pitch-Veranstaltung – er war ein Raum für Ermutigung, Austausch und gegenseitige Wertschätzung. Den Abend moderierte Artenca Hövermann. Sie hatte selbst einmal Beratungsangebote von ASM in Anspruch genommen und ist heute eine erfolgreiche Unternehmerin (AlbaService). Ihr Weg zeigte, wie wichtig Begleitung, Vertrauen und Durchhaltevermögen auf dem Weg in die Selbstständigkeit sind.
Insgesamt präsentierten sieben Gründerinnen ihre Geschäftsideen in klaren, überzeugenden Pitches. Die Vielfalt der Vorhaben zeigte, wie breit und facettenreich migrantisches Unternehmertum in Hamburg aufgestellt ist. Vorgestellt wurden unter anderem eine Kreativagentur, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Marke authentisch sichtbar zu machen, sowie eine Eventagentur, die Menschen miteinander verbindet und einen besonderen Schwerpunkt auf Lateinamerika legt. Weitere Pitches zeigten, wie Netzwerkformate und Coaching-Angebote Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung stärken können und wie sich Storytelling als wirkungsvolles Werkzeug für den Wiedereinstieg in den Beruf nutzen lässt – um die eigene Geschichte klar und überzeugend zu präsentieren. Auch ein kulinarisches Konzept mit authentischer ecuadorianischer Küche, die kulturelle Vielfalt erlebbar macht, sowie ein innovativer Ansatz für die faire und verständliche Nutzung von Künstlicher Intelligenz waren Teil des Abends.
v. li. n. re.: Mari Correa "In & Out Networking", Nataliia Mazur im Interview mit Aikaterini Koletsou, Liliya Pavlova stellt ihre Kreativagentur vor, großes Interesse Fotos: ASM
Die Jury mit Naara Schemat-Loose (Handelskammer Hamburg) und Silke Eschrich-Steidle (hei.), gab den Gründerinnen wertschätzendes, konstruktives und praxisnahes Feedback . Ihre Rückmeldungen boten nicht nur fachliche Orientierung, sondern stärkten auch das Selbstvertrauen der Gründerinnen und ermutigten sie, ihren Weg konsequent weiterzugehen.
Ein besonderer Moment des Abends war der Impuls von Aikaterini Koletsou, der deutlich machte, wofür das Projekt MiFeB steht. In den sich daran anschließenden Interviews berichteten zwei Gründerinnen offen von ihrem Weg, ihren Herausforderungen und ihrer Motivation. Sie sprachen über Bürokratie und Zweifel, zeigten sich zugleich dankbar für die Unterstützung durch ASM und ermutigten andere Frauen, an ihre Ideen zu glauben und dranzubleiben. Beide machten deutlich: Trotz aller Hürden lässt sich der Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen.
Zum Abschluss blieb bewusst viel Zeit für Vernetzung. In entspannter Atmosphäre entstanden zahlreiche Gespräche, neue Kontakte wurden geknüpft und Erfahrungen geteilt. Gründerinnen, und Projektteilnehmerinnen mit ersten Ideen, kamen miteinander ins Gespräch. Der Abend zeigte eindrucksvoll: Wenn Frauen Räume bekommen, in denen sie sich begegnen, voneinander lernen und sich gegenseitig stärken können, entsteht mehr als ein Event – es entsteht ein Netzwerk, das trägt.
„Azubi gesucht?“ - Auszubildende gewinnen, motivieren und mittelfristig binden - Austauschveranstaltung am 22.1.2026 für KMU bei ASM
Tipps, Tools und Techniken für neue Wege zu Auszubildenden erhielten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) am 22.1.2026 bei der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. (ASM). ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan hob die große Bandbreite an unterschiedlichen Unterstützungsangeboten von ASM hervor. Eine wichtige Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, von der Projektleiterin KAUSA-Landesstelle Hamburg, Arzu Pehlivan, berichtete. Inna Khrustal, Projektmitarbeiterin von „WorkExperience“ lieferte eindrucksvolle Beispiele dafür, wie Jugendliche durch Sprach- und Betriebstrainings und individuelle Begleitung gezielt und erfolgreich auf ihren Ausbildungsstart vorbereitet werden.
Das neue Projekt Volume-up Ausbildung entwickelt innovative Formate für ein verbessertes Matching. So berichtete Lennart Paulmann, Projektleiter bei Volume-up Ausbildung, von einer Unternehmensgallery im Haus der Jugend Wilhelmsburg im Dezember 2025, die mit 15 veröffentlichten Unternehmensprofilen und 60 teilnehmenden Jugendlichen erfolgreich war. Auf besonderes Interesse stieß der von Projektmitarbeiterin Estila Rezaie vorgestellte „Social-Media-Talent-Kanal“. Hier werden sich ausbildungsplatzsuchende Jugendliche mit kurzen Statements präsentieren – eine gute Möglichkeit für Unternehmen, einen ersten Eindruck von potentiellen Kandidaten zu erhalten.
Im abschließenden „Talk about“ moderierte Gülsen Basar die Diskussionsrunde mit einem Input von Lara Hamester, Ausbildungskoordinatorin bei Budnikowsky. In der Diskussion ging es darum, wie Auszubildene motiviert und langfristig an den Betrieb gebunden werden können. Hamester stellte das Teilzeitausbildungs-Konzept des Einzelhandelsunternehmens vor, welches vor allem für Jugendliche eine Lösung sein kann, die sich mit den persönlichen Umstellungen von der Schule ins Berufsleben schwertun. Die Vertreterin von Motel One, Antonia Wiezer, hob die enge Begleitung der Auszubildenden in ihrem Unternehmen hervor und betonte, dass bereits bei der Azubigewinnung ein realistisches Bild vom Ausbildungsalltag vermittelt werde.
Marion Wartumjan warb in dem Zusammenhang dafür, dass Jugendliche schon frühzeitig in der Schule und im privaten Umfeld Resilienz erwerben müssten, indem sie auf das Arbeitsleben vorbereitet werden. Hamester ergänzte, dass ein Nebenjob während der Schule hilfreich sein könnte. Auch der Unternehmensvertreter von Edeka, Max Kalbitz, der die eigenständig koordinierten digitalen Austauschgruppen im Unternehmen erläuterte, und Antonia Wiezer sehen es als einen Vorteil an, wenn Jugendliche durch einen Nebenjob erste Arbeitserfahrungen sammeln. Die intensiven Gespräche wurden bei einem informellen Austausch fortgesetzt.








